Es sind jetzt zwei Monate ins Land gezogen und unser Konzept nimmt immer mehr Form an. Es beeindruckt mich immer wieder welche Fortschritte gemacht werden  wenn Leute für ihre Sache brennen. Hier übernehme ich ungeniert die Formulierung von unserem Deutschen Spitzenpaar: „I’m on fire „. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass „on fire“ sein häufig sehr kurzweilig und nicht immer leicht auszulösen ist. Der Prozess ähnelt, meiner Meinung nach, einer Wunderkerze. Es dauert, bis die Kerze brennt, die Finger sind vom Anzünden aufgescheuert und verbrannt. Wenn der Stab dann aber einmal brennt, brennt es unaufhaltsam und versenkt auch das ein oder andere Kleidungsstück. Wunderkerzen brennen häufig nur eine überschaubare Zeit lang. Kontinuität im „on fire“ sein lässt sich schwer erreichen. Nachdem das Magnesium abgebrannt ist, beginnt der Entzündungsprozess von vorn. Jeder, der eine Wunderkerze in der Hand hatte, weiß, dass es am einfachsten ist, das nächste Wunder mit dem aktuellen zu entfachen. Im wahren Leben gibt es aber nur diese eine Wunderkerze, die immer wieder entzündet werden muss. Evtl. ist es beim nächsten Mal leichter, weil der Wind der gleiche ist oder bekannt ist, wie das Feuerzeug funktioniert, trotzdem muss die Kerze entzündet werden.

Wenn man es nun aber schafft mit seinem „on fire“ sein auch Andere zu entflammen, entsteht das Wunderkerzenphänomen.  Es brennen auf einmal mehrere Kerzen und auch wenn die eigene ausgeht,  kann sie durch den anderen leicht entzündet werden. Wichtig ist nur, dass immer eine Kerze brennt.

Kategorien: Personal Stuff

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